ASK Köflach

Chronik

Publiziert durch Werner Medwed am 15. Oktober 2013


Der Verein wurde 1936 durch die Initiative der Köflacher Jugend unter Mithilfe der Gasthausbesitzer Franz Kleinhapl und Mimi Tax sowie des damaligen Schuhfabriksbesitzer Julius Herunter gegründet. Noch im Gründungsjahr wurde der neue Sportplatz auf dem Grund der beiden Gasthausbesitzer im Bereich des ehemaligen Bergbaugeländes Karlschacht erbaut. 

Erst in den 50er-Jahren entstand ein für damalige Verhältnisse recht annehmbarer Sportplatz in der Kinderheimgasse, unmittelbar neben dem Köflacher Friedhof. Auf dieser Anlage, bekannt und bei den Gegnern auch gefürchtet als " Friedhofsplatz", gelang im Jahr 1966 der Aufstieg in die zweithöchste Liga Österreichs, in die sogenannte "B-Liga". In dieser Zeit war das Stadion für die in Massen erscheinenden Zuseher fast zu klein und platzte aus allen Nähten. Nachdem der ASK Köflach einige Jahre in dieser Klasse auf recht hohem Niveau Fußball gespielt hatte, musste einige Jahre später der Abstieg in die Landesliga in Kauf genommen werden. Die Derbyschlachten gegen den Stadtrivalen Rosental, und gegen die Vereine aus den unmittelbaren Nachbarstädten Bärnbach und Voitsberg wurden zur Legende. Danach folgten Zeiten in denen der ASK Köflach zwischen Landes- und Unterliga hin und her pendelte.

Im Jahr 1985 wurde neben dem damaligen Hallenbad ein völlig neues Stadion errichtet, dass sich allerdings nicht all zu lange hielt, weil dieses Gelände später für den Bau der Therme Nova herhalten musste. Aber kein Schaden ohne Nutzen. Bereits im Jahr 1999 wurde auf Betreiben des für Köflacher Fußballer unvergessenen Edi Pachatz der Spielbetrieb der Kampfmannschaft im Stadion Rosental, dass seit der Auflösung des Stadtrivalen im Dornröschenschlaf lag, aufgenommen. Dies war die Initialzündung für einen neuerlichen Höhenflug des Köflacher Fußballes. Es gelang im umbenannten Werner Skrabitz Stadion  im Jahr 2001 der Aufstieg in Regionalliga, in der sich Köflach bis 2007 halten konnte. In dieser Zeit, dezidiert im Jahr 2003, wurde von der Stadtgemeinde Köflach das alte Werner Skrabitz Stadion neu adaptiert und ein völlig neues Vereinshaus gebaut.

Aus den Reihen des ASK Köflach gelang es auch einigen Spielern bis in das Österreichische Nationalteam vor zu dringen, so zum Beispiel Anton Maier, Gunther Iberer, Erich Marko, Gernot Krinner, Andreas Lasnik und nicht zuletzt Rene Aufhauser.

 

Rene Aufhauser

 

Andreas Lasnik