St. Radegund:ATSV Mattighofen

Publiziert durch Dasa Antic am 06. April 2017

 

Die Union St. Radegund empfing am Samstag den ATSV Mattighofen und wollte dem Herbstmeister der 2. Klasse Süd-West ein Bein stellen. Nach sechs Siegen in ebenso vielen Auswärtsspielen ging der Ligaprimus jedoch mit breiter Brust ins Match. Nach zwei späten Toren und 97 intensiven Minuten behielt die Mehmedovic-Elf im Stadion "Zum heiligen Grase" mit 2:1 die Oberhand und feierte den fünften Heimsieg in Serie.

Mirza Kujovic trifft nach 35 Minuten

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Petereder fand der Favorit gut ins Spiel, wenngleich die Hausherren dem Herbstmeister mit offenem Visier begegneten. Die Mannen von Coach Gabor Paczi verzeichneten mehr Spielanteile und schlugen daraus nach 35 Minuten Kapital. Goalgetter Mirza Kujovic kam 40 Meter vor dem Union-Gehäuse an den Ball, startete ein unwiderstehliches Solo, zog aus rund 20 Metern ab und setzte das Leder mit links ins rechte untere Eck. In der Folge verzeichneten die Gastgeber zwei Halbchancen und gingen mit einem knappen Rückstand in die Pause.

Turbulente Schlussphase

Auch nach Wiederbeginn waren die Gäste zunächst die bessere Mannschaft, verabsäumten es jedoch, den Deckel draufzumachen und konnten die eine oder andere Chance nicht nutzen. Nachdem bei einem Kopfball von Nihad Hamzic die Latte die Entscheidung verhindert hatte, bekamen die Zuschauer eine turbulente Schlussphase serviert. In Minute 87 blieb nach einem Zusammenstoß von Gästegoalie Roland Freischmid mit St. Radegunds starkem Innenverteidiger Bernhard Widl die Pfeife des Unparteiischen stumm. Drei Minuten später zeigte der Referee nach einem vermeintlichen Foul an Thomas Esterbauer jedoch auf den Punkt. Der Union-Kapitän schnappte sich den Ball und verwandelte den strittigen Elfmeter zum Ausgleich. Binnen weniger Sekunden sah ATSV-Keeper Freischmid wegen Kritik zwei Mal Gelb und flog mit der Ampelkarte vom Platz. Trotz Unterzahl spielte der Herbstmeister weiterhin nach vorne und lief in Minute 97 in einen Konter. Der eingewechselte Gerhard Schwaighofer setzte Raphael Laubichler in Szene, der sich die Chance nicht entgehen ließ und die Union St. Radegund zum 2:1-Sieg schoss.