Geschichte

Publiziert durch Johannes Dobretsberger am 06. September 2013

Geschichte

Gruendung 18.04.1995

Schon seit 1951 werden von der DSG Wien (Diözesansportgemeinschaft Wien) Fußballbewerbe in verschiedensten Altersklassen durchgefuehrt. Im Jahr 1998 trat die DSG dem Wiener Fussball-Verband bei. In der Saison 2002/2003 nahmen an der Meisterschaft (Allgemeine Klasse Herren, Damen/Maedchen, Jugend und Schueler) über 100 Mannschaften teil.

Im Jahre 1997 spielte zum ersten Mal der zwei Jahre davor gegruendete FC LOKOMOTIVE HOERNDLWALD in der allgm. Klasse der Diözesansportgemeinschaft Wien (DSG).

Der Verein hatte seinen Ursprung in den Tiefen des Hoerndlwalds im 13. Wiener Gemeindebezirk, wo einst die jungen Hoerndlwaldler sich zu einem freundschaftlichen Kickerl trafen. Aus diesem Kickerl entwickelte sich durch viele neue Spieler die heutige Lokomotive Hoerndlwald. Eine Mannschaft, die bereits Ihre achte Meisterschaft spielt, zwei Vize-Meistertitel erreichte und zu einer festen Gemeinschaft wurde.


Hier ein Bericht vom Gruendungsmitglied, Ex-Trainer und nunmehr linker Verteidiger sowie Vize-Obmann Philipp Appelt:


Anfang der 90er Jahre - nach Jahren des exzessiven Feierns - entdeckten die Gruender der Lokomotive Hoerndlwald ihre Liebe zum Fussballspielen wieder - der Hoerndlwald (im 13. Wiener Gemeindebezirk) bot den Freunden eine ideale Spielstaette um auf kleine Tore ein Mann gegen Mann, besser gesagt ein Freund gegen Freund-Kickerl zu spielen.

Aus urspruenglich 4 Freunden wurden 6, dann 8 und schlussendlich über 13 Fussballer, die teilweise 3 - 4 mal pro Woche in die Arena im Hoerndlwald einliefen um sich spannende Zweikämpfe um das runde Leder zu liefern - bei diesen Matches standen neben der sportlichen Ertuechtigung vorallem Spass und Freundschaft im Vordergrund.

Die 4 Freunde:
Johannes Dobretsberger, Michele Weiss, Simon Winterling, Philipp Appelt

Die ersten externen Gegner, die sich mit der Hobbyelf (damals bekannt als "Die Wiener") messen wollten, waren gefunden: "Die Kaerntner", 11 Burschen aus dem Sueden Oesterreichs. Wiener gegen Kaerntner - das waren damals Klassiker im Hoerndlwald. Bei jedem Wetter (ob pralle Sonne, Regen oder Schnee) wollte man sich messen - egal ob Sieg oder Niederlage, wichtig war der Spass am Fussball.

Dann kam eine entscheidende fussballerische Herausforderung auf "Die Wiener" zu, welche die Weichen zu neuen sportlichen Ambitionen stellen sollte und wahrscheinlich der Grund war sich professioneller zu formieren:

Celtic Salmannsdorf, ein Verein von Freunden aus Salmannsdorf gegruendet, hoerte von den Geschichten aus dem Hoerndlwald und wollte sich in einem ersten Schaukampf im Vergleich Bezirk gegen Bezirk messen. In einem sehr ernuechterndem Spiel (wir traten damals noch mit Leihdressen "zu den drei linden" und alles anderem als Fussballschuhen an) wurde klar, dass die Zukunft und das spielerische Weiterkommen nur mit groesserem Engagement - vorallem aber Dressen und Fussballschuhen moeglich ist. Das Spiel ging damals gegen Celtic Salmannsdorf mit 2:12 verloren. Es war der Beginn eines einzigartigen Vereins aus Freunden mit nunmehr über 35 Akteuren.

Das Foto (von Praesident Johannes Dobretsberger zur Verfuegung gestellt) zeigt das die erste Lok Hoerndlwald-Mannschaft beim ersten Spiel gegen Celtic Salmannsdorf anlaesslich der Verabschiedung von Simon Winterling. Das Foto wurde 1995 aufgenommen.



Stehend von li nach re: Christian Maricic, Markus Svrcek-Seiler, Isa Elmani, Simon Winterling, Sebastian Samek, Dietmar Peschl, Clemenc Nowotny, Stefan Hutschinski
Sitzend von li nach re: Matthias Hintermayer, Johannes Dobretsberger, Michele Weiss, Christoph Mauarek, Alexander Prokop, Gerald Schwarz, Liegend: Phlipp Appelt

Erste Vereinssitzung und Gruendung:
In Dobis erster Wohnung - Marschalplatz, 1120 Wien

Am 18. April 1995 erblickte die Lokomotive Hoerndlwald das Licht der Welt - erste Dressen und Schuhe wurden von den Gruendern noch selber bezahlt. Damit war dem unaufhaltsamen Aufstieg vom Hobbyverein zur heutigen (straff organisierten) Fussballmannschaft nichts mehr im Wege.

Die Gruendungsmitglieder:
Johannes Dobretsberger, Michele Weiss, Simon Winterling, Philipp Appelt, Christian Brichta, Stefan Kessler, Isa Elmani, Stefan Hutschinski, Clemens Novotny, Dietmar Peschl, Markus Svrcek-Seiler, Alexander Prokop Der Name Lokomotive Hoerndlwald wurde unter mehreren Vorschlägen (Dynamo, FC, SK, Inter, AC, United, ...) nach einem intensiven Brainstorming mit Mehrheitsbeschluss gewaehlt. Im späteren Verlauf wurde von Reinhard Hackel auch unser Vereinslogo entworfen - ein Logo, das Tradition und Einigkeit verbindet (copyright by Reinhard Hackel).

Nach unzähligen Matches gegen andere Hobbyvereine war es wieder Celtic Salmannsdorf, welche die Wege von Lokomotive Hoerndlwald neu bestimmen sollte: Wir wurden mit dem "Virus" UKJ (heute DSG) infiziert - Celtic spielte bereits seit einem Jahr in diesem Bewerb der Erzdioezese Wien. Sich in einer organiserten Liga mit anderen Wiener Mannschaften zu messen war fuer die jungen Hoerndlwaldler die wohl groesste Herausforderung seit den ersten Kickerln im 13ten.

Am 1. Juli 1997 trat die Lokomotive Hoerndlwald der UKJ bei. Das war der Beginn der unglaublichen Fussballerfolgsstory der Lokomotive Hoerndlwald die ihres gleichen sucht ...

Dieses Bild wurde vom Ehrenmitglied Stefan Kessler dankenswerterweise zur Verfuegung gestellt. Es zeigt die Mannschaft aus dem Jahre 1998:



Hinten von links nach rechts: Sebastian SAMEK, Michele WEISS, Christian SEB OE K, Josef SEHNAL, Rainer TWAROSCHKA, Stefan HUTSCHINSKI, Robert HITTINGER, Markus SVRCEK-SEILER
Vorne von links nach rechts: Marco ANGEL, Christian BRICHTA, Philipp APPELT, Stefan KESSLER, Johannes DOBRETSBERGER


Das Team 2000:



Hinten von links nach rechts: Christian Sebök, Martin Jankovic, Johannes Dobretsberger, Paul Sebesta, Christian Brichta, Andreas Sattler, Michael Jahn, Linus Bock
Vorne von links nach rechts: Michele Weiss, Henrik Sigmaier, Philipp Appelt, Stefan Kessler, Oliver Bock, Roger Pajenk

Die Mannschaft September 2003 - wieder in den gelben Dressen:



Stehend vo. li nach re: Johannes Dobretsberger, Michi Jahn, Andreas Proschek, Martin Jankovic, Oliver Bock, Stephan Lattorff, Andreas Sattler, Miro Jelic
Hockend vo. li nach re: Andreas CHOPSi Wochenalt, Marco Angel, Harald Buchsbaum, Linus Bock, Philipp Appelt, Henrik Sigmaier, Christian JIMMY Steiner
Die Mannschaft im Herbst 2007 - this time in blue: 

Stehend vo. li nach re: Johannes Dobretsberger, Stefan Jonke, Michael Poetsch, Alexander Brabetz, Lukas Brenner, Aleks Maksimovic, Manuel Wolfram, Andreas Proschek, Christian Nero Kindermann
Hockend vo. li nach re: Karim Saad, Henrik Sigmaier, Gerhard Berger, Philipp Appelt, Michi Schüler, Roland Fessl

Die Mannschaft im Herbst 2008 - in weiß, den Farben der Orginaldressen:

Ein spannende Herbstsaison: Zum einen wurden im Winter acht neue LOK Spieler transferiert (und so die Weichen für eine neue LOK Generation gestellt), zum anderen konnte die LOK im letzten Meisterschaftsspiel gegen Celtic Hernals (in der 85. Spielminute; Endstand 1:0 für die LOK) den Verbeleib in der 1. Klasse sicherstellen.

 

Stehend vo. li nach re: Andreas Wochenalt, Tobi Löwenstein, Lukas Brenner, Lukas Rössler, Alexander Brabetz, Matthias Fischer, Andreas Proschek, Christian Nero Kindermann
Hockend vo. li nach re:
Johannes Dobretsberger, Henrik Sigmaier, Philipp Paternina, Philipp Appelt, Gerhard Berger, Tobi Meyer, Roland Fessl, Alexander Roth

Saison 2008/9

Die LOK tritt zum ersten Mal in Ihrer Geschicht mit zwei Teams (KAMPF und RESERVE) in der DSG an. Mit einer AK Spielergemeinschaft auf Reserveebene werden so die ersten Voraussetzungen für eine LOK Senioren und LOK KAMPF eingeleitet. Am 14.8.2008 bestreitet die Reserve Lok Hörndlwald Kalksburg ihr erstes Spiel gegen die "Erste" von Athletik Kalksburg. Das Spiel ging 5:7 verloren, aber die tolle Mannschaftsleistung wurde bis  Mitternacht ausgebig gefeiert.

  Stehend vo. li nach re: Andreas Sattler, Roman Keindl, Thomas Spitaler, Peter Spitaler, Richard Christ, Michael Kristek, Andreas Wochenalt, Hans-Jürgen Mild, Stefan Horak
Hockend vo. li nach re: Günther Schalkhammer, Christian Steiner, Wolfgang Kropf, Tobias Meyer, Tobias Löwenstein, Henrik Sigmair