Chronik

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Publiziert durch Thomas Friedrich Hofmeister am 29. November 2013

1947 - Müßiggang ist aller Laster Anfang dachten sich im November 1947 wohl einige Herren in St.Marien und hoben die Sportunion aus der Taufe. Bei einer ordentlichen Taufe darf natürlich ein Priester nicht fehlen. Herr Pfarrer Haidinger war die treibende Kraft bei der Anmeldung der Vereins und die ersten Mitglieder kamen aus den Reihen der Jugend. Als Obmann scheinen Postbeamter Josef Wild und als Kassier Josef Achleitner in den Annalen auf. Sie haben es sicher nicht leicht gehabt. Zwei Jahre nach Kriegsende fehlte den Menschen nicht nur ein Sportverein.

1949 - Das könnte auch der Grund der Stillegung nach zwei Jahren gewesen sein.

1953 - Am 9.August 1953 wurde in einer Generalversammlung im Gasthaus Luger der Müllermeister Franz Forstner zum Obmann, Alexander Gruber zu seinem Stellvertreter und Josef Wild zum Schriftführer gewählt. Trotz reger Tätigkeit und auch bereits existierender Pläne für einen Kabinenbau auf dem Sportplatz wurde der Verein Ende des darauffolgenden Jahres wiederrum stillgelegt. Die schöpferische Pause erstrecktre sich über einige Jahre.

1967 - Nachdem einige Sektionen bereits 6 Jahre zuvor ihre Tätigkeit wieder aufnahmen, feierten die Fußballer am 24. und 25.Juni 1967 bei einem prächtigen Sportfest mit Fahnenweihe, Leichtathletikwettkampf und Sonnwendfeuer ihr Debüt vor großem Publikum. Mit viel Mühe und Schweiß wurde aus einer Bachwiese ein Fussballfeld.

 Kampfmannschaft 1967

stehend v.l.: Luger Franz, Latzelsberger Toni, Luger Max, Krawinkler Robert, Forstner Franz, Reichl Helmut, Gruber Josef

hockend v.l.: Heizeneder Florian, Rogl Franz, Grugl Gerhard, Schatzl Franz

 

1968 - Mit der Fusion von ASKÖ und UNION wurden die sportlichen Interessen vereint und alle zogen an einem Strang.

1976 - Die Flutlichanlage wurde zur Gänze installiert

1977 - 30 Jahre Union St.Marien. Das Schönste Geschenk machten die Fußballer mit der Erringung des Meistertitels in der 2.Klasse Mitte Nord.

Am 2.April 1977 wurde der Grundstein zum Sportheim gelegt.

1982 - Da am Hauptspielfeld eine Sanierung dringend notwendig wurde, begann man mit den Verhandlungen zur Errichtung eines Trainingsplatzes.

1983 - Ein Jahr mit Trauerrand, Spielerabgänge und Verletzungen setzen der Mannschaft arg zu und führen im Juni 1983 zum Abstieg aus der 1.Klasse. Trainer Walter Didio ging sofort daran, mit jungen Spielern ein neues Team aufzubauen.

1984 - Mit dem Erlös eines Flohmarktes sowie der Unterstützung von Gemeinde und Land konnte der benachbarte Pfarrgrund zu einem Spielfeld umgestaltet werden.

1987 - Neben dem neugeschaffenen Trainingsfeld entstand der Kabinentrakt.

1990 - Bei der Generalversammlung legte der langjährige Obmann Ernst Radlgruber seine Funktion nach 27 Jahren zurück. Neuer Obmann wurde Helmut Templ. Auch Sepp Leblhuber legte seine Funktion als Sektionsleiter nach 20 Jahren in andere Hände. Er gründete einen Anhängerklub  der es sich zum Ziel setzte die einbezahlten Beiträge für den Nachwuchs zu verwenden. Neuer Sektionsleiter wurde Walter Didio.

1991 - Stefan Novak übernahm die Funktion des Sektionsleiter.

1995 - Meisterjahr für die Union St.Marien. Jahrelang hervorragende Jugendarbeit sicherte unter Trainer Peter Dibold den Aufstieg in die erste Klasse nach 18 Jahren. Es war mehr als knapp doch am Ende knallten auf der Sportanlage die Sektkorken.

1997 - Die Union St.Marien feierte ihr 50-jähriges Bestandsjubiläum und steigt zugleich auch wieder in die 2.Klasse ab.

2001 - St.Marien feiert unter Trainer Fritz Pichler wieder den Aufstieg in die 1.Klasse.

2. Reihe stehend v.l.: Roman Schicklgruber, Thomas Schram, Pavel Lattner, Ewald Leblhuber

stehend v.l.: Trainer Fritz Pichler, Dieter Köttsdorfer, Christoph Latzelsberger, Harald Platzl, Markus Kessler, Markus Wörndl, Union Obmann Helmut Templ, Sektionsleiter Stefan Novak

sitzend v.l.: Markus Kaiser, Christoph Plass, Andreas Hinterreiter, Helmut Novak, Bernhard Didio, Ernst Radlgruber, Stefan Jaidhauser, Karel Hinterreiter

2001 - Stefan Novak übergab nach über 10 Jahren an der Spitze des Vereins und zwei Kampfmannschafts-Meistertitel, seine Tätigkeit als Sektionsleiter an Radlgruber Ernst jun.

2003 - Fast bis zum Schluß konnte die noch sehr junge Mannschaft von Trainer Peter Dibold um den Meistertitel in der 1.Klasse mitspielen, am Ende reichte es nur für Platz 3, was zugleich das beste Ergebnis in der Geschichte der Union St.Marien war..

2008 - nach siebenjähriger Tätigkeit als Sektionsleiter übergibt Ernst Radlgruber sein Amt als Sektionsleiter an Platzl Harald.

2010 - nach neun Jahren in der ersten Klasse steigt unsere Mannschaft in die zweite Klasse ab.

2013 - Als Zweiter in der 2.Klasse Ost scheitert die Mannschaft von Trainer Wörndl Markus in der Relegation gegen Bad Hall.

Harald Maier übernimmt das Amt des Sektionsleiters von Platzl Harald, der aber als stv.Stektionsleiter im Vorstand tätig bleibt!

2014 - Es ist geschafft, St. Marien krönt sich unter Trainer Wörndl Markus zwei Runden vor Schluss zum Meister der 2.Klasse Ost! Nach 1977, 1995 und 2001 ist das der 4. Meistertitel in der Vereinsgeschichte!

stehend: SL Harald Maier, Philipp Neubauer, Christian Grill, Florian Dangl, Jürgen Wörndl, Stefan Steinhäusler, Jan Flattinger, Georg Zehetner, Philipp Rumetshofer, Michael Wiesinger, Michael Rogl, Patrick Schwager, Michael Huber, Trainer Markus Wörndl, Obmann Markus Platzl, SL-Stv. Harald Platzl
hockend: Christian Novak, Andreas Kofler, Richard Remplbauer, Hannes Pfistermüller, Markus Kaiser, Darko Stanic, Hans Gassner, Mathias Balint, Robert Gerstmayr, Gerd Schlader, Julian Roiser, Co-Trainer Karel Hinterreiter; nicht am Foto: Richard Remplbauer

Im Herbst 2014 wird eine vollautomatische Beregungsanlage am Haupt- und Trainingsfeld installiert.

2016 - Im Juni wird ein großer Umbau auf unserer Sportanlage gestartet: die Bausubstanz des 1978 eröffneten Sportheims und der inzwischen 30 Jahre alten Umkleidekabinen ist mittlerweile so schlecht, dass eine komplette Sanierung bis auf die Grundmauern notwendig geworden ist.

Markus Kessler übernimmt die Sektionsleitung Harald Maier.